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Entsprechenserklärung 2006

Corporate Governance
Vorstand und Aufsichtsrat erklären hiermit gemäß § 161 AktG, dass den Empfehlungen der
„Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex“ in der Fassung vom 12. Juni 2006 entsprochen wird und in Zukunft entsprochen werden wird. Nicht angewandt werden die
folgenden Empfehlungen:

Ausweis der Vergütung des Vorstands
Nach Ziff. 4.2.4 wird die Vergütung der Vorstandsmitglieder, aufgeteilt nach erfolgsunabhängigen, erfolgsbezogenen und Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung, unter Namensnennung offengelegt, soweit nicht die Hauptversammlung mit Dreivierteilmehrheit anderweitig beschlossen hat. Nach Ziff. 4.2.5 soll die Offenlegung in einem Vergütungsbericht erfolgen.

Ziff. 4.2.4 und 4.2.5 wird nicht entsprochen, da die Hauptversammlung in ihrer Sitzung vom 16. Juni 2006 beschlossen hat, auf die Offenlegung der Vorstandsbezüge zu verzichten.

Bildung von Ausschüssen im Aufsichtsrat
Unter 5.3.1 und 5.3.2 wird im Kodex angeregt, dass der Aufsichtsrat abhängig von den spezifischen Gegebenheiten des Unternehmens und der Anzahl seiner Mitglieder fachlich qualifizierte Ausschüsse bildet.

Ziff. 5.3.1 und 5.3.2 wird nicht entsprochen, da der Aufsichtsrat lediglich aus drei Mitgliedern besteht. Da ein Ausschuss aus mindestens zwei Mitgliedern besteht, würde die Bildung von Ausschüssen nicht zu einer effizienteren Tätigkeit des Aufsichtsrats führen.

Vergütung des Aufsichtrats
Ziffer 5.4.7 Abs. 2 und 3 empfiehlt für die Mitglieder des Aufsichtsrats neben einer festen eine erfolgsorientierte Vergütung. Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder soll darüber hinaus im Corporate Governance Bericht individualisiert, aufgegliedert nach Bestandteilen ausgewiesen werden.

Die Satzung der Finanzhaus Rothmann AG sieht eine erfolgsorientiert Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder derzeit nicht vor. Im Übrigen lehnen Vorstand und Aufsichtsrat eine individualisierte Offenlegung der Aufsichtsratsmandate ab. Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder wird im Anhang des Konzernabschlusses ausgewiesen. Die im Geschäftbericht enthaltenen Informationen hält die Gesellschaft für ausreichend. Aufsichtsrat und Vorstand sind der Auffassung, dass eine individualisierte Offenlegung der Aufsichtsratsvergütung und der damit verbundene Eingriff in die Privatsphäre in keinem angemessenen Verhältnis zum Nutzen einer solchen Praxis stehen. Hinzu kommt, dass es sich beim Aufsichtsrat um ein Kollegialorgan handelt, so dass es entscheidend auf die Anreizwirkung für das Gesamtorgan, nicht auf jene für einzelne Aufsichtsratsmitglieder ankommt.

Öffentliche Zugänglichkeit von Konzernabschlüssen und Zwischenberichten
Nach Ziff. 7.1.2 Satz 3 soll der Konzernabschluss binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende, die Zwischenberichte binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtzeitraums öffentlich zugänglich sein.

Die durch den Kodex angestrebten Veröffentlichungsfristen für den Konzernabschluss und die Zwischenberichte können derzeit nicht eingehalten werden, da die Einhaltung dieser Fristen der Gesellschaft insbesondere aus Kostengründen wirtschaftlich zumutbar nicht möglich ist, wobei für die nächste Zukunft eine Änderung noch nicht absehbar ist. Der Abschluss wird aber unverzüglich nach Vorlage des Wirtschaftsprüfungsberichts durch den Abschlussprüfer und Billigung durch den Aufsichtsrat veröffentlicht.

Hamburg, im November 2006

Der Vorstand                                                                                 Der Aufsichtsrat